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Deutsche Verbraucher wollen ihre Energiekosten senken, doch die meisten gehen ganz falsch an die Sache heran: vielen denken garnicht an das Einsparpotenzial der Heizung.
96 Prozent der Wohnungseigentümer sind der Meinung, der sparsame Umgang mit Energie sei wichtig bis sehr wichtig. Das ist das Ergebnis einer landesweiten repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Pumpenherstellers Wilo. Die Mehrheit der Bundesbürger schätzt Geräte wie den Fernseher und den Computer als die größten Einsparmöglichkeiten ein.
Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) behauptet, dass viele Hausbesitzer ihren Energieverbrauch nicht richtig einschätzen und sich nicht über gewisse hohe Einsparpotenziale im Klaren sind. In den meisten Haushalten wie sehr die Heizung die Energieverbrauch erhöht. Wer denkt eine energieffiziente Gebäudesanierung lohne sich nicht, der verschenke Geld und Energie.
Nur jeder fünfte Bundebürger weiß, dass die Heizung die Energiekosten erhöht und dass sie auch effizienter genutzt werden könnte. Verbraucher sind eher dazu bereit weniger zu duschen, als die Heizung zu modernisieren. Es haben schon viele etwas unternommen um die Stromrechnung zu reduzieren. 68 Prozent der Befragten haben sich innerhalb der vergangenen zwölf Monaten Energiesparleuchten zugelegt.
Die Mehrheit der Deutschen legt Wert auf Sparsamkeit, um Geld zu sparen. Die Generation der über 60-Jährigen Hauseigentümer geht besonders vorsichtig mit dem Energieverbrauch um, denn für sie ist Sparsamkeit eine Tugend. Die 18 bis 29-Jährigen wollen durch Sparsamkeit vor allem zum Klimaschutz beitragen. Allerdings denken nur 48 Prozent der unter 30-Jährigen, dass es wichtig ist Energie zu sparen.
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