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Die Aktion wurde zum ersten Mal vor zwei Jahren in Sydney gestartet und in diesem Jahr haben fast 4.000 Orte rund um die Welt ihre Teilnahme angekündigt. Und so wurde wieder mal an wichtigen Gebäuden und Wahrzeichen für eine Stunde das Licht ausgeknipst.
Zur einstündigen Dunkelheit kam es im Times Square von NewYork, bei den Niagara-Fällen, bei den Pyramiden von Gizeh, bei dem Petersdom in Rom und an zahlreichen weiteren Standorten rund um den Globus. Wegen der weltweiten Zeitverschiebung musste mit dem Lichter ausknipsen schon um 08:45 Uhr Mitteleuropäischer Zeit, und 20:30 Uhr Ortszeit im Südpazifik (auf den Chatham Inseln) begonnen werden.
Mehr als 80 Länder zeigten auf diese Weise Solidarität für den Klimaschutz. Nur im Eiffelturm musste aus Gründen der Sicherheit das Licht nach fünf Minuten wieder angemacht werden.
Die Aktion wurde jedoch nicht von jedem mit Enthusiasmus mitverfolgt. Es gab auch welche, die meinten das ganze Unterfangen sei nur lehrer Symbolismus, aus dem niemand einen Nutzen zieht. Außerdem würde durch die angezündeten Kerzen mehr CO2 in die Atmosphäre gelangen als durch das einstündige Ausschalten von Glühbirnen eingespart wird.
Koordinator der Earth-Hour, Andy Ridley ist jedoch der Meinung, dass man so Menschen auf der ganzen auf den Wunsch einer besseren und aktiveren Klimapolitik aufmerksam machen kann.
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